neues Stadion

Mittwoch, 15.01.2003 | 00:01 Uhr
Neues Fussballstadion auf die Breite Der Stadtrat gibt dem Ausbau des Sportplatzes Breite einem neu zu bauenden polysportiven Zentrum im Herblingertal den Vorzug. von dominik erni Der Stadtrat möchte das Stadion Breite und die benachbarten Sportplätze auf dem Bühl ausbauen. Er reagierte damit auf eine im März 2000 überwiesene Motion des städtischen Parlaments, in der er beauftragt wurde, bis Ende 2002 eine Machbarkeitsstudie über ein multifunktionelles, polysportives Zentrum zu erstellen. Das Zentrum mit gemischtwirtschaftlicher Trägerschaft soll laut Motionstext an peripherer, durch den öffentlichen und privaten Verkehr gut erschlossener Lage stehen. Das Projekt sieht zudem den Neubau eines für den Nationalliga-Fussballsport tauglichen Stadions vor. Langriet, Herblingertal, Breite Aus mehreren Varianten - darunter der Neubau eines Stadions im Neuhauser Langriet oder im Herblingertal - entschied sich der Stadtrat für den Ausbau des Stadions am heutigen Standort und dessen Abgabe im Baurecht. Im Detail wäre - das Einverständnis des Grossen Stadtrats vorausgesetzt - unter anderem ein Aus- oder Neubau der Garderobengebäude und Tribünen, eine Sanierung der Stehtribünen und der Spielfelder, ein Ausbau der Beleuchtungsanlagen und eine Verbesserung der Parkplatzsituation vorgesehen. Aufgrund von Anforderungen des Schweizerischen Fussballverbands SVF bereits ausgeführt ist der Bau zusätzlicher Garderoben und die Umnutzung ehemaliger Garderoben zu Nebenräumen (die SN berichteten). Zwei Varianten für Bühlplätze Für die Bühl-Sportplätze sind zwei Varianten vorgesehen: Entweder der FCS und die SVS nutzen das Stadion gemeinsam oder im Bereich der Bühlplätze wären zusätzliche Investitionen nötig wie der Bau von geeigneten Garderoben und Nebenräumen in Spielfeldnähe, die Installation einer Beleuchtungsanlage und der Bau von Zuschauer-Stehrampen. Zur Umnutzung der benachbarten Militäranlagen in Garderoben für den 1.-Liga-Club wurde gestern Abend im städtischen Parlament auch eine Motion behandelt (siehe Seite 25). Der Stadtrat gibt hier der Nutzung des neu auszubauenden Stadions für beide Fussballclubs den Vorzug: Damit fielen nicht nur Neuinvestitionen in die Bühl-Sportplätze weg, das Areal könnte auch neu genutzt werden. Die 1.-Liga-Fussballspiele der SVS müssten jedoch alle ins Stadion verlegt werden: «Eine solche Lösung erfordert eine hohe Kooperationsbereitschaft der beteiligten Vereine und stellt hohe Anforderungen an die Betreiber der Anlage», schreibt der Stadtrat. Fussballtraining im Birch Parallel dazu sei noch die Verlegung von Bühl-Trainingsplätzen ins Birchquartier zu prüfen. Das gleichzeitig für den Schiessbetrieb genutzte Feld müsste damit alternierend fürs Fussballspielen und Schiessen genutzt werden, schreibt der Stadtrat. Als Garderobengebäude könnte dabei der Container vom Breitestadion Verwendung finden. Der Plan, ein nationalligataugliches Stadion in Neuhausen zu bauen, werde nicht weiterverfolgt, da dies schlecht erreichbar wäre und auf nur geringe Akzeptanz stösse. Die Variante eines polysportiven Stadions im Herblingertal erfülle zwar am ehesten den Motionstext, sei aber - zumindest vorläufig - aus finanziellen Gründen abzulehnen. Zudem möchte die Grundstückseigentümerin das Land vorzugsweise an ansiedlungswillige Unternehmen abgeben. Bild dietmar geistmann Quelle SN, 15.01.03

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