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Donnerstag, 20. April 2017

FCS treibt seine Planungen voran

Das Personalkarussell beim FC Schaffhausen kommt so langsam in Schwung. Vieles im Hinblick auf die nächste Saison hängt aber von der Zukunftsentscheidung von Trainer Murat Yakin ab.


Murat Yakin (hier nach dem 1:0-Sieg in Wohlen mit Francesco Gabriele, rechts): Bleibt er beim FCS oder geht er? Das ist die grosse Frage für die Saison 2017/18. Bild: Alex Wagner

von Tobias Erlemann

Mit Coach Murat Yakin finden aktuell intensive Vertragsgespräche statt, in nächster Zeit soll dann die Entscheidung fallen, ob der 42-Jährige auch kommende Saison an der Seitenlinie des FCS als Trainer fungiert. «Wir haben positive Rückmeldungen bekommen, momentan schätze ich die Chancen auf 50 zu 50 ein, dass Murat weitermacht», hat FCS-Geschäftsführer und Sportchef Marco Truckenbrod Fontana Hoffnungen auf einen positiven Abschluss.

Mikari mit Option

Doch nur mit einem starken Trainer ist es dann auch nicht getan. Yakin kann nur trainieren und dirigieren, aber nicht den Ball selbst passen oder Tore schiessen. Dafür braucht er auch ein starkes Team, das auch gleichzeitig Grundvoraussetzung ist für einen Verbleib des Trainers. Denn wer Yakin kennt, der weiss: Auf Dauer nur Abstiegskampf entspricht nicht seinen Vorstellungen. Mit Ehrgeiz soll es aufwärtsgehen. Und auch der FCS selbst will mit dem neuen Stadion im Rücken in der kommenden Saison von Beginn weg eine starke Rolle in der Challenge League spielen. Das Wort «Aufstieg» steht beim eher schmalen Budget der Schaffhauser zwar auf dem Index. Aber mit einer cleveren Personalpolitik lässt sich einiges bewegen im Schweizer Profifussball, wie die aktuelle Rückrunde beweist. So wurde im Winter an einige Schrauben gedreht. Das einstige Tabellenschlusslicht schielt nun schon wieder auf Platz 4.

Doch auf Truckenbrod Fontana wartet reichlich Arbeit, denn es laufen mehr als ein Dutzend Spielerverträge aus oder Leihgeschäfte gehen zu Ende. So hat Mittelfeldmotor Gjelbrim Taipi bereits seinen Abgang verkündet, Leistungsträger wie Steven Lang oder Muhamed Demiri verknüpfen ihre Zukunft auch an die Personalie Yakin. Anders gelagert ist der Fall bei Yassin Mikari. Wenn der FCS die Klasse hält, verlängert sich dessen Vertrag automatisch um ein Jahr.

Unbekannter Torjäger

Immer wieder wird auch über einen Wechsel von Sturmjuwel Shkelqim Demhasaj in die Super League spekuliert. Der 21-Jährige wird dann jedoch eine Ablöse in die Kasse spülen, läuft sein Vertrag doch bis 2019. Mit etwas Glück und Geschick – und je nachdem, ob es vielleicht sogar ins Ausland geht – könnte der FCS sogar an der 1-Millionen-Franken-Grenze bei der Ablöse kratzen. «Bis jetzt liegt aber kein konkretes Angebot auf dem Tisch, wir sind da ganz entspannt», erklärt Truckenbrod Fontana. Als Ersatz soll schon ein österreichisch-bosnischer Doppelbürger bereitstehen, wie das österreichische Onlineportal fussball-imnet.com berichtet. Der 21-jährige Kenan Muslimovic soll das Interesse des FC Schaffhausen geweckt haben. Noch spielt der Torjäger in Serbien bei FK Novi Pazar, will sich aber im Sommer verändern.

Die Konkurrenz für den FCS scheint aber gross zu sein, unter anderem bestritt Muslimovic bereits ein Probetraining bei der U 23 von Hertha BSC Berlin und konnte dort überzeugen. Auch einige deutsche Zweitligisten sollen Interesse haben am 1,89 m grossen Angreifer. Doch ist der FCS überhaupt am Verhandeln mit dem Spieler? «Ich habe noch nie von ihm gehört, auf unserer Liste taucht dieser Spieler nicht auf», schickt Truckenbrod Fontana das Gerücht sogleich retour nach Österreich.

 
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