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Samstag, 18. März 2017

Das nächste richtungsweisende Spiel

Wenn der FC Schaffhausen am Sonntag um 15 Uhr sein nächstes Heimspiel im LipoPark absolviert, steht gegen Wohlen erneut ein sogenanntes «Sechspunktespiel» auf dem Programm. 

von Daniel F. Koch

FUSSBALL - Im Fussball gibt es den Begriff vom «Sechspunktespiel», das heisst, dass eine Begegnung zwischen zwei Teams eine besondere Bedeutung hat. Der Sieger einer solchen Partie schafft sich für den weiteren Verlauf der Meisterschaft eine bessere Ausgangsposition, der Verlierer geht schwierigen Zeiten entgegen. Der sonntägliche Vergleich zwischen dem Siebten FC Schaffhausen (24 Punkte) und dem Achten FC Wohlen (23 Punkte) ist ein solcher Match. «Es gibt keine Sechspunktespiele», sagt Wohlens Trainer Francesco Gabriele. «Es geht wie in jedem Spiel um drei Punkte.» Für den Trainer aus dem Freiamt, der nach dem 4:0-Sieg gegen Schaffhausen nach der Freistellung von Cheftrainer Axel Thoma in den sechs folgenden Spielen nur noch einen Punkt holen konnte (zuletzt beim 0:0 in Chiasso), sind die Rollen am Sonntag klar verteilt. «Die Favoritenrolle ist klar verteilt und liegt beim FC Schaffhausen», so Gabriele. Im Freiamt hat man die Entwicklung beim Gegner seit Jahresbeginn genau verfolgt. «Die Gegner in der Liga haben sich verstärkt, und bei Schaffhausen haben die Arbeit von Murat Yakin und die neuen Spieler dafür gesorgt, dass heute eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz steht.»

Wohlen möchte mutig auftreten

Beeindrucken lässt sich der Wohlen-Trainer aber davon nicht. «Unser Ziel ist der Ligaerhalt. Das kann bis zum letzten Spieltag dauern, die Meisterschaft dauert noch lange. Doch wir wollen unseren Weg konsequent weitergehen», sagt Francesco Gabriele. In Wohlen freut man sich auf den ersten Auftritt im neuen Schaffhauser Stadion und auf den Kunstrasen. «Wir werden mutig auftreten und wollen punkten», sagt der FCW-Trainer.

Die Partie ist auch das Duell der Goalgetter. In Gabrieles Team ist der erfolgreichste Goalgetter der Saison 2014/15, Igor Tadic, der für den FCS 19 Ligatore erzielte. Nach einer langen Verletzungspause erzielte er in dieser Saison in acht Runden zwei Tore für Schaffhausen, ehe er zum FC Wohlen wechselte, wo er in sechs Runden erst einmal traf. «Für mich ist die Partie natürlich speziell, weil ich gegen die alten Kollegen antreten darf», sagt Tadic, der sich bei seinem neuen Club wohlfühlt, aber auch gerne an seine Zeit auf der Breite zurückdenkt. «Für mich ist es wichtig, dass ich Spass am Fussball habe», sagt der 30-Jährige. Die Partie im neuen Stadion – Tadic war als Gast bei der Stadioneröffnung vor Ort – ist aus seiner Sicht offen. Sein alter Club habe mit Trainer Yakin sich bestens erholt und viel Stabilität gewonnen. «Wenn wir etwas holen wollen, müssen wir alles geben. Mal sehen, was möglich ist für uns», sagt Tadic. Er erwartet eine für die Zuschauer spannende Partie. Für seinen früheren Mitspieler Shkelqim Demhasaj, der bisher neun Saisontore erzielt hat, ist das Duell der Goalgetter kein Thema. Der Schweizer U-20-Internationale, der für das nächste Länderspiel auf Abruf bereitsteht, hat klare Erwartungen. «Wohlen liegt hinter uns und muss im Heimspiel geschlagen werden. Egal wer spielt bei uns.» Nach Gelbsperre und leichter Verletzung ist Demhasaj wieder voll fit und brennt darauf, vom Trainer wieder eingesetzt zu werden. «Wir sollten uns so schnell wie möglich vom Tabellenende absetzen und alles klar machen», sagt der Youngster im Angriff des FC Schaffhausen.

Aufwärtstrend fortsetzen

Sein routinierter Sturmpartner Steven Lang macht sich noch weniger Gedanken darüber, wer wie viel Tore in welchem Team schiesst. «Ich ziehe nie Vergleiche», sagt Lang. Der 29-jährige Jurassier ist die Entdeckung der Rückrunde und hat in sechs Einsätzen schon acht Treffer erzielt. «Ich habe den Spass am Fussball wiedergefunden und einen Trainer, der auf mich setzt:» Dank dieser Faktoren ist Lang zuversichtlich, dass er und seine Kollegen den Aufwärtstrend fortsetzen können. Lang erwartet gegen Wohlen von der Dramaturgie her ein ähnliches Spiel wie gegen den FC Le Mont (2:2). «Wohlen wird defensiv antreten und auf Konterspiel setzen. Wir müssen ähnlich spielen wie gegen Le Mont in den ersten 80 Minuten.» Gegen die Pleiten, Pech und Pannen, wie sie in den Schlussminuten aufgetreten sind, müsse man konzentriert ankämpfen, sagt der langjährige Super-League-Spieler. Dann ist es möglich die angepeilten Punkte einzufahren und das «Sechspunktespiel» zu gewinnen. Auch wenn das nur drei Punkte mehr auf die Habenseite des Kontos brächte. Der FCS hätte aber seine Ausgangslage deutlich verbessert.

 
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