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FCS-Express überrollt Chiasso
Newsarchiv der Saison 2016/17
 
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09.04.2017 - FCS-Express überrollt Chiasso

Wegweisend sei für den FCS die Partie gegen den FC Chiasso 1905. Dies haben die Munotstädter entsprechend ernst genommen und die Tessiner mit einem klaren 5:0-Sieg in Einzelteile zerlegt.

Der sich wieder im Mannschaftstraining befindende FCS-Keeper Franck Grasseler schlüpfte nach Spielschluss in die Rolle des Seelenklemptners. Zuerst munterte der Elsässer den ehemaligen Schaffhauser Verteidiger Ilija Ivic auf, der fassungslos nach Worten rang. Danach gesellte sich Berufskollege Andrea Guatelli hinzu, der sich immer noch über dessen Platzverweis ärgerte. «Ich hätte etwas mehr Fingerspitzengefühl vom Schiedsrichter erwartet, zudem sind doch die Regeln betreffend der Doppelbestrafung angepasst worden. Gelb hätte es auch getan, dann hätten wir zumindest zu Elft weiterspielen können.» Offenbar war sich Guatelli gar nicht bewusst, dass er bereits in der 40. Minute verwarnt wurde. Gemäss der kürzlich abgesegneten Regelanpassung hätte Schiedsrichter Alessandro Dudic bei der zweiten Penaltyszene eigentlich auch Gelb-Rot gegen den Tessiner geben können, aber der Ref taxierte Guatellis Foul an Luca Tranquilli als rüdes Foul, was wiederum den direkten Platzverweis gerechtfertigte. Diese Situation zehn Minuten nach dem Seitenwechsel entschied die ohnehin bereits einseitig verlaufene Partie.

Taipis Torpremiere

Im Vorfeld hoben sämtliche Fussballkenner den Mahnfinger. Seit Beginn der Rückrunde präsentierte sich Chiasso mit einem komplett veränderten Gesicht. Trainer Giuseppe Scienza erhielt im Winter 13 neue Akteure, wobei 11 den Verein verliessen. Winterthur wurde mit 4:1 niedergemäht, Aarau mit 5:1 deklassiert, hielt auswärts gegen den FC Zürich (0:1) wacker mit und zuletzt holte Chiasso gegen Servette FC ein achtbares 1:1. Es lag auf der Hand, dass die Rosso-Blú auch in Schaffhausen etwas reissen wollten. Nicht zuletzt auch dank dem französischen Juventus-Leihspieler Younes Bnou Marzouk, der während acht Spielen bereits sieben Mal in die Maschen traf. Doch wie sich Chiasso bei seiner Premiere im LIPO Prak präsentierte, glich der Leistung eines designierten Absteigers. Null Konzept, kein Spielaufbau, fehlende Leidenschaft. Einzig mit teils überharten Fouls wussten die Südschweizer aufzufallen. Ob dieser blutleere Auftritt im Zusammenhang mit der Nichtnomination des Altmeisters Alberto Regazzoni, der schon nach seiner Einwechslung gegen Servette negativ auffiel, zusammenhing, ist nicht überliefert, aber nicht auszuschliessen. Die hoffnungslos überforderte Mannschaft hatte mit Guatelli und Beg Ferati nur zwei Akteure auf dem Platz, die älter als 30 Jahre sind. Das war Gjelbrim Taipi völlig egal und legte bereits in der 7. Minute den Grundstein für einen erfolgreichen Schaffhauser Abend. Mit einem traumhaften Freistoss aus 18 Metern zirkelte der von Super League-Clubs heftig umworbene Albaner über die weiss-rot-blaue Mauer zum 1:0 in die Maschen. Für den 24-Jährigen war es die Torpremiere im Dress des FC Schaffhausen.

Chiasso ohne Mittel

Der Auftritt des FC Schaffhausen glich nahezu an denjenigen vom Auswärtsspiel bei Neuchâtel Xamax FCS, einzig dass der Gast aus dem Tessin vorerst kein Rezept fand, um sich aus der Umklammerung der Heimmannschaft zu befreien. Erst als die Munotstädter die Zügel etwas lockerten, gelang es Bnou Marzouk, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Immerhin holte er nach einer halben Stunde einen Eckball heraus, der allerdings nicht den erhofften Erfolg einbrachte. Dafür ging auf der gegenüberliegenden Seite erneut die Post ab. Nejc Mevlja bediente mit einem schönen Zuspiel Shkelqim Demhasaj, der direkt auf Guatelli loszog und sein Glück versuchte, doch der Keeper wehrte erfolgreich ab. Das Leder erreichte den jungen Schaffhauser erneut, wobei er vom ex-FCS-Stürmer Deniz Mujic zu Fall gebracht wurde. Dudic entschied entschlossen auf Penalty für Schaffhausen. Steven Lang nahm Anlauf und traf zum 2:0.

FCS-Gala in der Schlussphase

Kaum war die zweite Hälfte angebrochen, kam es zur bereits erwähnten, entscheidenden Situation, als Tranquilli alleine auf den Chiasso-Hüter zustürmte. Guatelli verschätzte sich und ging ziemlich ungestüm zur Sache, sodass der Schaffhauser sich nach dem Foul gar pflegen lassen musste. Das Verdikt war klar: Penalty und Platzverweis gegen den Schlussmann. Andrea Padula machte zudem für Ersatzkeeper Alessio Bellante Platz, der sich gleich gegen Lang bewähren musste. Doch der Jurassier kannte kein Pardon und netzte gekonnt vom Elfmeterpunkt in die linke hohe Ecke ein. Elf Minuten später setzte Taipi mit seinem zweiten persönlichen Treffer noch einen obendrauf: 4:0. Nachdem Chiassos Bnou Marzouk, der immerhin versuchte, sich in der Offensive einzubringen, angeschlagen vom Feld musste, war die Gegenwehr der Tessiner gänzlich gebrochen.
In der Schlussphase, als der FC Schaffhausen eine spielerische Gala ablieferte, meldete sich der eingewechselte Paulinho mit einem satten Pfostenknaller ins Spiel. Der Brasilianer hatte bislang stets viel Pech bei seinen Abschlussversuchen, wäre ihm ein Tor längst gegönnt. Dafür durfte in der 91. Minute Demhasaj sein persönliches Tor bejubeln. Nur wenige Sekunden später hätten derselbe Akteur, wie auch der für Lang ins Spiel gekommene Danilo Del Toro die Möglichkeit zum 6:0 gehabt. Mit diesem klaren Sieg hat der FC Schaffhausen nicht nur einen beruhigenden Abstand auf das Tabellenende geschaffen, sondern sich mindestens bis am Montag auf dem fünften Rang eingenistet. Auf Kosten des übernächsten Gegners FC Le Mont-sur-Lausanne, der sich diesen beim Montagsspiel gegen den FC Zürich wieder zurückerobern will. Chiasso hingegen könnte noch heute Sonntag, sofern Wohlen in Wil und Winterthur (hoch) beim FC Aarau gewinnen würden, auf dem letzten Rang wiederfinden und müsste als Schlusslicht auf der Maladière auflaufen.

Telegramm

FC Schaffhausen - FC Chiasso 1905 5:0 (2:0)
LIPO Park - 1849 Zuschauer - SR: Alessandro Dudic
Tore: 7. Taipi 1:0, 40. Lang (Foulpenalty) 2:0, 55. Lang (Foulpenalty) 3:0, 69. Taipi 4:0, 91. Demhasaj 5:0.
Schaffhausen: Matic; Lekaj, Neitzke, Demiri, Mevlja; Gül (75. Paulinho), Zock (73. Facchinetti), Taipi, Tranquilli; Demhasaj, Lang (80. Del Toro).
Chiasso: Guatelli; Ivic, Cinquini, Ferati, Belometti; Padula (54. Bellante), Palma (59. Urtic), Said, Simic; Mujic, Marzouk (77. Abedini).
Bemerkungen: Schaffhausen ohne Kucani (gesperrt), Mikari, Wellhäuser, Zuli (alle verletzt), Grasseler (rekonvaleszent), Fioravanti, Baumgartner und Zornjak (alle nicht im Aufgebot). Chiasso ohne Monighetti, Ramadini, Fekete, Delli Carri, Nicovic (alle verletzt) und Regazzoni (nicht im Aufgebot). - 77. Marzouk angeschlagen ausgeschieden. - 87. Pfostenschuss Paulinho.
Verwarnungen: 40. Mujic (Foul), 40. Guatelli (Reklamieren), 49. Taipi (Foul), 50. Belometti (Foul), 60. Zock (Foul), 67. Said (Foul), 83. Cinquini (Foul).
Platzverweis: 52. Guatelli (Notbremse).

 
 
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